Geschichte – Wie es zum Togo-Projekt gekommen ist

Wie eine Idee weite Kreise zieht

Mit einer privaten Freundschaft hat alles begonnen: Koffi Manou, der Student von damals, ist heute Familienvater und übt verantwortungsvolle Aufgaben in einer Telecom Firma aus. Für unsere Partner ist er der zuverlässige Verbindungsmann in Lomé. Weitere Freundschaften sind dazu gekommen. Sie bilden die Basis für die gute Zusammenarbeit und die stetige Ausweitung der Tätigkeiten der Stiftung.

Eine Freundschaft legt den Grundstein

“1977 besuchte ich im Rahmen einer mehrmonatigen Studienreise in Westafrika auch Togo. Seitdem sind freundschaftliche Kontakte zu diesem Land geblieben. Unter anderem half ich Koffi Manou, einem jungen Mann aus Kara in Nordtogo seine Ausbildung an der Universität in Lomé zu finanzieren. Später ermöglichte ich ihm mit einem Kredit ein eigenes kleines Geschäft aufzubauen. Im Januar 1994 reiste ich nach Togo und informierte mich an Ort und Stelle über den Stand der Dinge. Ich war überrascht: der junge Mann hatte die Chance gepackt und gute Arbeit geleistet.


Dieses Erlebnis weckte in mir das Bedürfnis, mich für die Initiativen junger Leute und kleine überschaubare Projekte in Togo einzusetzen. Zudem lernte ich eine Gruppe Einheimischer kennen, die mit viel Engagement in dieser Richtung arbeiten wollte.” Werner Jurt

Engagierte Leute mit guten Ideen

In der wirtschaftlich und politisch sehr schwierigen Lage, in der sich das Land 1993 und 1994 befand, entschloss sich diese Gruppe – meist junge Leute mit guter Ausbildung, aber ohne feste Anstellung – das Heft selbst in die Hand nehmen: Sie gründete eine Vereinigung (ONG) zur Förderung von Gemeinschaftsinitiativen im eigen Land (französisch CEAPIC: centre d’ètudes et d’action pour la promotion des initiatives communautaires) und entwickelten eine Reihe detaillierter Projektstudien. Natürlich fehlten die Mittel zur Realisierung all der guten Ideen.


Werner Jurt bot dem CEAPIC eine Partnerschaft an, um einige Pilotprojekte verwirklichen zu können. Inzwischen sind schon verschiedene kleinere und grössere Basisprojekte in der Region Kara mit Erfolg gestartet und zum Teil schon beendet worden. Es hat sich so eine fruchtbare Zusammenarbeit ergeben, die vielen Menschen in Togo Hoffnung gibt.


Im Lauf der Jahre Jahre sind noch zwei weitere ONG’s als Partnerorganisationen dazu gekommen: Die eine führt in Kpalimé eine Klinik für medizinische Basisversorgung, die andere ist spezialisiert auf die Nutzung von Solarenergie.